Forex Begriffe

Forex Markt

Der Forex Markt ist auch unter dem Synonym Devisen- oder Währungsmarkt bekannt. In diesem Sinn ist der Forex Markt jener Ort, an dem die Devisen dem jeweiligen Kurs entsprechend gehandelt werden. Da es im Devisengeschäft an und für sich keine örtlich fixierte Börse wie beim Aktienhandel gibt, findet der Austausch der Devisen direkt zwischen den Tradern statt, wobei der Handel heutzutage nicht selten über die Datenübertragungsdienste des weltweit agierenden Internets erfolgt.

Spread

Der Spread ist die Differenz aus dem Ankaufs- und dem Verkaufskurs. Bei manchen Forex Brokern ist die Höhe des Spreads fest vereinbart und umfasst zum Beispiel immer die gleiche Zahl an „Pips“. Es gibt aber auch Forex Broker, bei denen der Spread den Marktschwankungen entsprechend variabel ist.

Pips

Die in der Regel vierte Stelle hinter dem Komma, die die Differenz zwischen dem alten und dem neuen Wert darstellt, wird üblicherweise als Pip bezeichnet. Die Änderung des Pips ist insbesondere beim Forex Trading von immenser Bedeutung, da dieser den aktuellen Wert der Devise entweder im negativen oder aber im positiven Sinn beeinflusst.

Margin

Margin ist eine Sicherheitsleistung, die bei Geschäften hinterlegt werden muss, die sich der so genannten Hebelfunktion bedienen. Hierbei hinterlegt der Interessent einen bestimmten Prozentsatz des Betrages, mit dem spekuliert werden soll. Dieser Prozentsatz wird Marge genannt. Die Stärke der Hebelwirkung richtet sich nach der Höhe der Margins.

Leverage Effekt

Der Leverage Effekt ist bedeutungsgleich mit der Hebelwirkung, die durch die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung (Margin) ermöglicht wird. Die Stärke des Hebels hängt diesbezüglich von der Höhe der Sicherheitsleistung ab. Beträgt der Hebel zum Beispiel 1:150, so kann der Spekulant mit einer Summe von beispielsweise 15 000 US-Dollar spekulieren, obwohl er nur 100 US-Dollar als Sicherheitsleistung hinterlegt hat.

Forex Broker

Der Begriff Forex Broker bezeichnet einen Anbieter für eine Forex-Handelsplattform. In diesem Sinn treten auch sehr häufig größere Banken als Forex Broker in Erscheinung. Unter einem Forex Broker kann jedoch auch eine Person oder eine Institution verstanden werden, die im Auftrag eines Geldanlegers auf dem Devisenmarkt tätig ist und diesbezüglich die Verwaltung des für das Forex Trading bereitgestellten Kapitals übernommen hat.

Daytrading/Intraday/Tagesgeschäft

Mit Hilfe des Daytradings können mehrere Positionen an einem einzigen Tag verarbeitet werden und stehen somit nicht über Nacht offen. Der Vorteil des Daytrading lieg darin, dass der Forex Trader zeitlich ungebunden zu jeder beliebigen Zeit agieren kann. Nachteilig wirkt sich das Daytrading auf jene Personen aus, die zeitlich sehr stark gebunden sind oder nicht über die nötige zeitliche Flexibilität verfügen.

Swingtrading

Das Swingtrading ist eine im Rahmen des Forexhandels übliche Methode, bei der die Option besteht, zum Beispiel am Montag bereits bestimmte Währungspaare zu kaufen, für die sich in den nächsten zwei bis drei Tagen eine günstige Prognose ergibt. Das Swingtrading ist insbesondere bei den Menschen populär, die sehr viel Zeit mit dem Forexhandel verbringen.

Foreign Exchange Market:

Bei dem Foreign Exchange Market, auch FX Market, Devisenmarkt, Währungsmarkt oder ganz einfach Forex genannt, handelt es sich um den ökonomischen Ort, wo der Devisenhandel stattfindet und die Devisennachfrage und das Devisenangebot unmittelbar aufeinander treffen. Auf dem Foreign Exchange Market wird der Devisenkurs ausgehandelt und die Devisen dementsprechend ausgetauscht. Da das Forex Trading, auf deutsch: der Devisenhandel, zwischen den Händlern direkt zustandekommt, ist der Foreign Exchange Market an und für sich nicht auf eine solche Weise lokalisierbar, wie dies beim Aktienmarkt gegeben ist. Örtlich gebundene Devisenbörsen sind in der heutigen Zeit kaum mehr von Bedeutung.

Devisenmarkt:

Als Devisenmarkt, in der Fachsprache auch Währungsmarkt, Foreign Exchange Market, FX Market oder kurz Forex genannt, wird im Allgemeinen der wirtschaftlich bedeutende Ort bezeichnet, an dem der Devisenhandel stattfindet. Hier treten die Devisenhändler in direkten Kontakt zueinander und tauschen ihre Devisen dem ausgehandelten Kurs entsprechend aus. Anders als beim Aktienhandel existiert beim Devisenhandel keine fixierte Örtlichkeit, wo die Nachfrage sowie das Angebot unmittelbar aufeinander treffen.

Devisenkassageschäft:

Ein so genanntes Devisenkassageschäft wird dann getätigt, wenn die Zeitspanne zwischen dem Tag, an dem die beiderseitigen Ansprüche erfüllt werden und dem Tag, an dem das Geschäft abgeschlossen wurde, maximal zwei Bankarbeitstage beträgt. Hierbei handelt es sich in der Regel um einen reinen Tausch der Währung. Das Devisenkassageschäft wird deshalb häufig auch als Spotgeschäft bezeichnet. Unter einem Spotgeschäft versteht man ein Geschäft gegen sofortige Lieferung und Kasse.

Devisentermingeschäft:

Das Devisentermingeschäft wird im Fachjargon auch als Solo- oder Outrightgeschäft bezeichnet und ist in diesem Sinn ein Kurssicherungsgeschäft. Bei einem Devisentermingeschäft vergehen zwischen dem Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses und dem Tag der Erfüllung mindestens drei Arbeitstage, bzw. unter Umständen auch mehrere Monate oder gar über ein Jahr. Diesbezüglich haben sich beide Vertragspartner an die zuvor vereinbarten Bedingungen in Hinblick auf den Devisenkurs zu halten. Hierbei spielt eine etwaige Veränderung des Devisenkurses keine Rolle.

Devisenswapgeschäfte:

Das Devisenswapgeschäft ist eine Mischung aus dem Termin- und dem Kassageschäft. Hierbei wird entweder der Kassakauf mit dem Devisenterminverkauf oder aber der Terminkauf mit dem Kassaverkauf getauscht. In diesem Sinn werden die beiden an dem Handel beteiligten Währungen am Tag des Geschäftsabschlusses sowie zugleich der zu einem späteren Zeitpunkt stattfindende Rücktausch vereinbart. Da das Devisenswapgeschäft ein Termingeschäft beinhaltet, zählt auch dieses zu den Kurssicherungsgeschäften.

Devisenoptionsgeschäft:

Bei der Devisenoption handelt es sich um eine Übereinkunft, dass der Käufer die Währung zu einem jeweils festgesetzten Kurs sowie zu einem zuvor vereinbarten Zeitpunkt, bzw. innerhalb eines bestimmten Zeitraums, erwerben oder liefern darf. Hierfür hat der Käufer dem Verkäufer eine so genannte Optionsprämie zu zahlen, wofür sich der Verkäufer verpflichtet, die Währung zu den vereinbarten Konditionen entgegenzunehmen, bzw. zu liefern.

Stop Loss:

Stop Loss ist eine Methode, um den Devisenhändler vor möglichen Verlusten zu schützen. Als Stop Loss werden im Vorfeld des Handels bestimmte Kurswerte festgelegt. Sind diese erreicht, so erfolgt ein sofortiger Verkauf der betreffenden Währung. Dies geschieht in der Regel automatisch.

Forex Managed Account:

Bei dem Forex Managed Account handelt es sich um eine Devisenanlageform, bei der nicht der Kapitalanleger, sondern ein beauftragter Forex Broker die Verwaltung des Anlagebetrags übernimmt und im Namen sowie auf Rechnung des Auftraggebers handelt. Als Gegenleistung für seine Dienste erhält der Forex Broker eine Provision, die sich nach der Höhe des erzielten Gewinns richtet. Durch die Einrichtung eines Forex Managed Accounts werden häufig höhere Gewinne erzielt als mit einem Vollkonto, das vom Investor selbst verwaltet wird.

Currency Trading

Als Currency Trading wird der Vorgang bezeichnet, wenn ein Spekulant in einer zumeist schwachen Währung einen zinsgünstigen Kredit aufnimmt um den im Rahmen des Kredits erhaltenen Betrag in einer anderen Währung mit einer hohen Verzinsung anzulegen. Durch diese Maßnahme erhofft sich der Spekulant einen Gewinn aus der Differenz der Zinsrendite und den zu entrichtenden Zinsen für den Kredit.

Arbitrage

Der lateinische Begriff Arbitrage beschreibt den Vorgang, wenn ein Forex Trader die Preisunterschiede an verschiedenen Handelsplätzen ausnutzt, um daraus seine Gewinnchance zu maximieren. Kauft zum Beispiel der Trader in der Funktion als Arbitrageur in einem Land eine Währung für einen bestimmten Betrag und verkauft er im Anschluss daran diese Währung wiederum in einem anderen Land, so dass er durch dieses Geschäft einen Gewinn erzielen konnte, so handelt es sich in diesem Fall um ein Arbitrage-Geschäft.

Fundamentalanalyse

Im Gegensatz zur technischen Analyse zielt die Fundamentalanalyse darauf ab, dem Forex Trader einen umfassenden Überblick über sämtliche Bereiche zu vermitteln, um diesbezüglich die günstigste Anlageform zu finden. Hierbei werden auch auch jene Kriterien in die Untersuchung miteinbezogen, die sich für die Kursschwankungen verantwortlich zeichnen.

Volatilität

Die Volatilität ist der Maßstab für die Schwankungsbreite des Kurses. Der Devisenmarkt ist mehr oder weniger starken Kursschwankungen ausgesetzt, die unterschiedliche Ursachen haben können. So spielen insbesondere beim Handel mit Währungen die politischen Begebenheiten des Währungslandes sowie die Zinspolitik eine Rolle bei der Entwicklung des Kurses.

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